Wednesday, May 23rd 2012, 4:49pm UTC+3
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und versuch mich an diesem Riesenteil, wo irre viel an Gedanken drinsteckt. So viel
, dass ich sehr lang gebraucht hab, um ein einigermaßen zusammenhängendes Bild davon zu kriegen. Aber, du weißt es, es hat mich nicht mehr losgelassen. 
, ich hoffe, du verzeihst! 
, aber das ist für eine Interpretation wohl auch nicht unbedingt notwendig.
, wenn ich auf was weiteres kommen will, was der Atem sein könnte ...
Quoted
Dunkler Atem
füllt die Alveolenhöhlen
Quoted
"Finstre, schwarze Riesenfalter
Töteten der Sonne Glanz":
, in etwa so, dass man zB einen toten Pharao zuerst einbalsamierte, dann ein Ritual durchführte, was ihn wieder "lebendig" machen sollte (ein Priester pustete ihm einen Odem in die Nase) und dann sollte er ewig bei seinen Göttern leben usw.
), weil Nachtfalter ja im Allgemeinen alles andere als bunt gefärbt sind.
Wenn man sich jetzt in Gedanken mal in die Kammer begibt, wo der Sarkophag steht, dann ist diese Kammer nach meinen Gedanken "vollgestopft" mit schwarzen Faltern, die dort herumflattern, die sich über ewig lange Zeit bei der Mumie des Pharaos fortgepflanzt und dann da gesammelt haben
Quoted
zum Fakt,
den Pharao spricht
als Glyphen-Menetekel-Melodie
in schwärender Kanopenschwärze
In Kanopengefäßen wurden ja, wenn die Leiche einbalsamiert wurde, die Organe der verstorbenen Person aufbewahrt, also Herz, Leber usw. Die Kanopengefäße wurden dann, glaube ich, mit in die Grabkammer gestellt. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass das Herz des Pharaos wieder anfängt zu schlagen, dass Leben in ihn zurückkehrt oder sich in ihm verwirklicht, dass er aufersteht.
Quoted
Manchmal schmeckt die Luft nach Mandeln
und die Zeit riecht scharf nach Schorf
, wofür die Mandeln stehen sollen. Aber sie lassen an Blausäure denken (-->"der dunkle Atem ätzt dir die Lider weg") und Blausäure kann natürlich tödlich sein, zB beim Einatmen. 
Quoted
der blick erstarrt auf schwärzlichen melismen zug um zug,
die durch die häuserspalten gellen als choralgesang der meute
Quoted
den Pharao spricht
als Glyphen-Menetekel-Melodie
, nämlich dem Schwan. Wo du den her hast
, darüber hatten wir uns schon unterhalten (http://www.kunstverein-duesseldorf.com/c…d=530&Itemid=83), aber wie der einzuordnen ist, bin ich mir nicht sicher. Vielleicht als Symbol für Reinheit, für Unschuld? Ist Pharao der, der ihn tötet? Ich denke schon.
, heißt es , aber ich möchte das hier lieber zu übersetzen versuchen, was nicht leicht fällt.
Quoted
unser berühmter Freund, der Doktor Tribulat Bonhomet,
"Tribulare" heißt "eindringen" oder "bedrängen", "Bonhomie" ist laut Fremdwörterbuch
die "Biederkeit", dann müsste "tribulat Bonhomet" so etwas sein wie der biedere Mensch dringt ein. Was ich wieder nicht einordnen kann, wenn es überhaupt einigermaßen getroffen ist. 
Quoted
Asperges me!
Quoted
Asperges me ist der Name eines gregorianischen Chorals, welcher vor der Liturgiereform des zweiten Vatikanischen Konzils zur Austeilung des Weihwassers gesungen wurde.

Quoted
der flügelschuppen wie ein rauch aufsteigen gestern, morgen, heute
, als wäre er in eine Tötungswut verfallen.
Quoted
der puls gerinnt in tiefen melodien, wenn genug
der flügelschuppen wie ein rauch aufsteigen gestern, morgen, heute
), und eben die Bedingung "wenn genug" ... Wie viele?
Da steig ich nicht duch.
Quoted
- feuchte Fäulnis -
Quoted
Aspergillus me!
, und mir ist absolut nicht klar, was du mit dieser Zeile sagen willst.
Schimmelsporen als weitere Form des Atems, des Nebels, Mehltaus usw?
Oder sollte das "Oh ich Schimmelpilz" heißen?
Dann müsste Aspergillus nämlich im Akkusativ stehn, glaube ich. 

Quoted
Olim lacus colueram
modo niger et ustus fortiter
Das passt wieder sehr gut zu dir
und auch im Text selbst natürlich. Dazu zitiere ich noch ein paar Stellen ...
Quoted
choralgesang der meute
Quoted
schwärzlichen melismen zug um zug
(wobei ich dieses Wort einigermaßen strange finde
Quoted
Die Kathedralgesangbuchstunde
, es klingt komisch und will sich mir auch nicht wirklich erschließen --> vielleicht kannst du an dieser Stelle eine weniger komplizierte Alternative finden)
Oder hat das damit zu tun, dass Mumien auch meist schwarz sind? Oder damit, dass langsam, aber sicher, die Welt in sich "verbrennt" ("once I lived in lakes" usw)?
Für eine Erklärung über das Tier wäre ich dir dankbar. 
Quoted
aus allen alveolen stieben seufzer gegen den,
der seine sieben Sinne mählich findet zwischen dorf und hadern
Dieser kleine Teil menschlichen Lebens, den du damit beschreibst (oder mit den Häusern, die etwas später folgen) scheint wie ein Vertreter für die ganze "Menschheit" oder "Zivilisation" zu fungieren, und wenn Gesang/Atem/Gellen/Rauch schon dieses kleine Stück nahezu "druchtränken", dann ist klar, dass es kein Entrinnen geben wird vor dem, was kommt.
Quoted
vor frost verspürn die falter atmend all ihr Untergehn
im kalkwerk, wenn der rauch des branntkalk noch rigolt durch alle Adern
, weil die Häuser abgebrannt sein sollten, wenn der Rauch des Branntkalk sich durch die Adern von Pharao (den setz ich hier einfach mal ein
) gräbt.
Quoted
Branntkalk wird in der Bauindustrie als Beimischung zu Mörtel verwendet.
Quoted
"Finstre, schwarze Riesenfalter
Töteten der Sonne Glanz":
Der dunkle Atem
ätzt dir die Lieder weg
Quoted
Der dunkle Atem
kontaminiert euch
kontaminiert uns
alle
Nach zwei Stunden Gerangel mit deinen Zeilen, Vorarbeit nicht mitgerechnet.
, auch wenn das ganze natürlich verdammt schwere Kost ist, an der ich sehr lange gekaut habe, bevor sich so langsam ein Bild in meinem Kopf abzuzeichnen begann.

Ein Motiv hängt am anderen, man wird hin- und hergestoßen, bleibt überall hängen ...
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. - .

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... und wenn ich es könnte und wollte - bliebe fraglich, ob ich es sollte.
Quoted
Original von Chepre
...versuch mich an diesem Riesenteil, wo irre viel an Gedanken drinsteckt.
. . . . und es ehrt mich
- dass Du die Zeit, Geduld und Gedankenarbeit aufgewendet hast!
Quoted
Aber, du weißt es, es hat mich nicht mehr losgelassen.![]()

Quoted
Deine mathematische Struktur lass ich außen vor ..

Quoted
..was "der dunkle Atem" nun wirklich ist. Nein, ich weiß es nach wie vor nicht, aber das ist für eine Interpretation wohl auch nicht unbedingt notwendig.
Im Moment tendiere ich zu so etwas wie zerbröseltem Schorf oder so.
Quoted
"Finstre, schwarze Riesenfalter
Töteten der Sonne Glanz":
ist aus folgendem "Text", dem "Pierrot Lunaire", aus dem französischen von einem gewissen Albert Giraud

Quoted
Dein Text ließ mich außerdem an das alte Ägypten denken, genauer an den Glauben vom Tod und das danach ...
)
Quoted
Die schwarzen Falter und die Fliegen sehe ich als Symbol für den Tod
), weil Nachtfalter ja im Allgemeinen alles andere als bunt gefärbt sind."
Quoted
Wenn man sich jetzt in Gedanken mal in die Kammer begibt, wo der Sarkophag steht, dann ist diese Kammer nach meinen Gedanken "vollgestopft" mit schwarzen Faltern, die dort herumflattern, die sich über ewig lange Zeit bei der Mumie des Pharaos fortgepflanzt und dann da gesammelt haben
Hoffentlich verstehst du, was ich meine.![]()
Quoted
Ich stelle mir das nun so vor, dass der Pharao sich kurz vor einer "Wiederauferstehung" befindet. Die Rückkehr der Mumie und so.![]()

Quoted
...als Warnung vor einem Unheil, das kommen wird und das dein Text nicht verrät. ... vielleicht fungiert seine Figur auch so ähnlich wie ein Prophet.
Quoted
In Kanopengefäßen wurden ja, wenn die Leiche einbalsamiert wurde, die Organe der verstorbenen Person aufbewahrt, also Herz, Leber usw. Die Kanopengefäße wurden dann, glaube ich, mit in die Grabkammer gestellt.


Quoted
Vielleicht ein Hinweis darauf, dass das Herz des Pharaos wieder anfängt zu schlagen, dass Leben in ihn zurückkehrt oder sich in ihm verwirklicht, dass er aufersteht.
Quoted
Manchmal schmeckt die Luft nach Mandeln
und die Zeit riecht scharf nach Schorf
Die Stelle gibt mir Rätsel auf. Ich kann mir nicht wirklich denken, wofür die Mandeln stehen sollen. Aber sie lassen an Blausäure denken (-->"der dunkle Atem ätzt dir die Lider weg") und Blausäure kann natürlich tödlich sein, zB beim Einatmen.
Quoted
"Schorf" kann man vielleicht auf den ganzen Vorgang an sich beziehen: Das Auseinanderbrechen alter Verhältnisse, die Verwundung der heilen Welt usw. Lässt mich auch daran denken, dass vielleicht von einer Wunde, die bis zu diesem Zeitpunkt mühsam "geschlossen" gehalten wurde, der Schorf nun doch abbröselt, sich in "Raum und Zeit" verteilt und dass also niemand sicher ist vor dem Blut, was aus dieser Wunde strömen wird.


)
Quoted
Ein weiteres zentrales Motiv deines Textes ist der Gesang.

Quoted
Und da komm ich gleich zu einer weiteren Figur deines Textes, nämlich dem Schwan. Wo du den her hast
, darüber hatten wir uns schon unterhalten (http://www.kunstverein-duesseldorf.com/c…d=530&Itemid=83)
![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
Quoted
Vielleicht als Symbol für Reinheit, für Unschuld?
Quoted
"Tribulat Bonhomet": Auf der Seite, wo der Link da hinlinkt, heißt es "unser berühmter Freund, der Doktor Tribulat Bonhomet", aber ich möchte das hier lieber zu übersetzen versuchen, was nicht leicht fällt.
"Tribulare" heißt "eindringen" oder "bedrängen", "Bonhomie" ist laut Fremdwörterbuch
die "Biederkeit", dann müsste "tribulat Bonhomet" so etwas sein wie der biedere Mensch dringt ein. Was ich wieder nicht einordnen kann, wenn es überhaupt einigermaßen getroffen ist.
Treffer! Und das aus der Hüfte ...
Quoted
Asperges me!
... heißt "streue mich hin" ...
Wikipedia : Asperges me ist der Name eines gregorianischen Chorals, welcher vor der Liturgiereform des zweiten Vatikanischen Konzils zur Austeilung des Weihwassers gesungen wurde. ...
Es passt sowohl zum dunklen Atem, der sich ausbreitet, es passt zum bröselnden Schorf, zum sterbenden Schwan, der in die Ewigkeit eingehen wird, sich also in gewisser Weise auch zerstreut
Sehr schön! ... und ein Element möchte ich hier noch unterstreichen, das vllt. zur weiteren Erhellung und Verstehen beitragen kann: WASSER!
Quoted
... und außerdem passt es noch zu folgender Stelle:
Quoted
der flügelschuppen wie ein rauch aufsteigen gestern, morgen, heute
Flügelschuppen müssten die der Falter und Fliegen sein, von denen dein Text außerdem spricht. Das scheint nun wirklich auszudrücken, dass sich dein Gedicht "am Rande der Zeit", mehr noch am Ende der Zeit als solchem bewegt. [[......]]
Aber es muss erst eine bestimmte Anzahl sterben, bevor der Gesang des Schwans Wirkung zeigt, bevor sich die "Melodie" überhaupt verwirklichen kann, bis die Apokalypse wirklich eintritt.
Quoted
der puls gerinnt in tiefen melodien, wenn genug
der flügelschuppen wie ein rauch aufsteigen gestern, morgen, heute
Zeitlosigkeit, wieder der Hinweis auf den Schorf, nach dem die Zeit schmeckt (der also auch für erstarrte Musik stehen kann), und eben die Bedingung "wenn genug" ... Wie viele?
![]()
Quoted
feuchte Fäulnis -- / -- Aspergillus me!
Das scheint auch zusammen zu gehören. "Aspergillus" ist ein Schimmelpikz, und mir ist absolut nicht klar, was du mit dieser Zeile sagen willst.
Schimmelsporen als weitere Form des Atems, des Nebels, Mehltaus usw?
A. niger.
Quoted
Oder sollte das "Oh ich Schimmelpilz" heißen?
Neee, das nun doch nicht ... wobei ... eigentlich doch schon irgendwie ... in einer geissen Blickrichtung hat's was ... etwas sehr Philosophisches (aber nix sehr Tröstliches
)
Quoted
Original von Chepre
Die "feuchte Fäulnis" wird vermutlich durch den Atem verursacht. ...

Quoted
Olim lacus colueram
modo niger et ustus fortiter
Ein Stück aus der Carmina Burana.Das passt wieder sehr gut zu dir
und auch im Text selbst natürlich. Dazu zitiere ich noch ein paar Stellen ...
choralgesang der meute
schwärzlichen melismen zug um zug
Die Kathedralgesangbuchstunde
(wobei ich dieses Wort einigermaßen strange finde, es klingt komisch und will sich mir auch nicht wirklich erschließen --> vielleicht kannst du an dieser Stelle eine weniger komplizierte Alternative finden)

Quoted
Warum der Schwan unbedingt gegrillt werden muss (ustus fortiter), ist mir schleierhaft.Oder hat das damit zu tun, dass Mumien auch meist schwarz sind? Oder damit, dass langsam, aber sicher, die Welt in sich "verbrennt" ("once I lived in lakes" usw)?

Quoted
Der tote Schwan, der im Nachhinein noch aufsteigt und über "alle Land" fliegt, ist wohl selbst eine Art Dämon. Wenn Pharao aufersteht, warum soll nicht auch das Schwänchen weiterleben?Für eine Erklärung über das Tier wäre ich dir dankbar.
![]()

.... "schwarzer" Humor der kannibalisch-verbranntesten Art)
Quoted
aus allen alveolen stieben seufzer gegen den,
der seine sieben Sinne mählich findet zwischen dorf und hadern
Das verstehe ich auch nicht so. Hier kommt eine zweite Person ins Spiel, die ich nicht greifen kann ... Die Alveolen sind ja nach meiner Interpretation die des Pharaos; es würde umso besser passen, wenn die sieben Sinne auch noch seine wären ...

Quoted
Das Dunkle atmet dich
schwer
...
Dunkler Atem
füllt die Alveolenhöhlen
und die Brust beschlägt,
schlägt
Quoted
Das mit dem Dorf ist überhaupt so ne Sache.Dieser kleine Teil menschlichen Lebens, den du damit beschreibst (oder mit den Häusern, die etwas später folgen) scheint wie ein Vertreter für die ganze "Menschheit" oder "Zivilisation" zu fungieren, und wenn Gesang/Atem/Gellen/Rauch schon dieses kleine Stück nahezu "druchtränken", dann ist klar, dass es kein Entrinnen geben wird vor dem, was kommt.
![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)

Quoted
vor frost verspürn die falter atmend all ihr Untergehn
im kalkwerk, wenn der rauch des branntkalk noch rigolt durch alle Adern
Ich hatte irgendwo weiter oben überlegt, ob die Welt in sich verbrennt. Das hier scheint mich zu bestätigen, weil die Häuser abgebrannt sein sollten, wenn der Rauch des Branntkalk sich durch die Adern von Pharao (den setz ich hier einfach mal ein
) gräbt.
ergeben noch Frost - Kalkwerk - Untergehe[n].
Quoted
Branntkalk wird in der Bauindustrie als Beimischung zu Mörtel verwendet.
Quoted
... Das sieht aus wie Schöpfung rückwärts: "Es werde Licht" (also Wärme), und bei dir geht erst das Licht aus (-->Falter), dann wird es kalt. Das Ende allen Lebens.
Quoted
"Finstre, schwarze Riesenfalter
Töteten der Sonne Glanz":
Der dunkle Atem
ätzt dir die Lieder weg
Mit Z3 und 4 von diesem Stück wiederholst du die letzten Zeilen der ersten Strophe, der Kreis schließt sich so langsam.
... und das ist auch ein Teil der Symmetrie!
Quoted
Der dunkle Atem
kontaminiert euch
kontaminiert uns
alle
"kontaminiert" springt sehr raus, finde ich. Das klingt nicht richtig. Vielleicht findest du dafür noch was andres, sowas wie "durchtränkt" zB ...
Quoted
Ansonsten ... Die gleiche Aussage, die sich vorher schon abzeichnete: Kein Entrinnen, der Atem in allen seinen Formen legt sich über alles und jeden, und jetzt kommt mir noch ein Gedanke: Die Welt wird am Atem ersticken.
Quoted
Aber das war (oder ist) es wert und ich hoffe, dass ich wenigstens an manchen Stellen in der Lage war, deine Intention zu treffen.

und Dein Ausloten ihrer Qualitäten.
Quoted
Dein Text ist wie ein Spinnennetz, in das man als Leser gerät.Ein Motiv hängt am anderen, man wird hin- und hergestoßen, bleibt überall hängen ...


Chepre
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Denke ich.
Quoted
welche Eifgendynamik Worte und Begriffe unter der Hand entwickeln


Gasangriffe und so. Date of registration: Feb 7th 2006
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Occupation: Grossstadtneurotikerin a.D.
dieses verdammt hermetischen Werkes zu erfassen. Womöglich liegt in ihm selbst für dich noch viel Unergründliches (?) - eine Vermutung, die meinen pers. Schreiberfahrungen und dem Bewusstsein entspringen, dass Sprachverdichtung, besonders wenn sie mit stark intuitiven Bildern verbunden ist, meisst auch einen unterbewussten Bereich des Autors berührt und wiedergibt.
Würde sie bitter schmecken?
Date of registration: Mar 9th 2007
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,
:
Quoted
Gellen nun die Melismen durch die Häuserspalten? Gibt der Chor der Meute die schwärzlichen Verziehrungen wieder?
Quoted
Womöglich liegt in ihm selbst für dich noch viel Unergründliches (?) - eine Vermutung, die meinen pers. Schreiberfahrungen und dem Bewusstsein entspringen, dass Sprachverdichtung, besonders wenn sie mit stark intuitiven Bildern verbunden ist, meisst auch einen unterbewussten Bereich des Autors berührt und wiedergibt.
basse
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für heute mach ich damit schluss