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![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
Quoted
Original von Kaleidoskop
... eine Weite, die ich sehr schätze und oft vergebens suche.
du berührst !

Quoted
Original von Faith:
Es gibt da soviele Interpretationsmöglichkeiten ...

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). auch das "Wunder" finde ich schwach, das ist so eines dieser wiesollichsagen: versatzstückartigen gedichteworte, die man überall aus gründen der verlegenheit einsetzen kann, genau wie "traum", "liebe" und "unbeschreiblich". es nimmt zwar klanglich bezug auf die "Wärme" und passt sich gut dem weichen "Finger" und der "Hand" an, aber das war es letztlich auch -> es fehlt für meinen geschmack die verdichtung in der semantik.
) dann sähe strophe 1 vermutlich so aus:
)Date of registration: Mar 9th 2007
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.
]
Ich überleg's mir ...
In meiner kommt das Wort "FASSEN" überhaupt nicht vor ...
Quoted
wie auch immer. an der 2ten strophe sollte etwas getan werden, damit sie nicht so beliebig daherkommt (u.u. würde es schon reichen wenn man das "Wunder" durch ein passenderes wort ersetzt).

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Original von Odradek
Das "fassen und nicht fassen können" ist natürlich sprachlich einfach und die Mehrdeutigekeit leicht zu durchschauen.
Aber ich möchte nicht um einer raffinierteren Doppeldeutigkeit willen -- die erste Bedeutungsebene opfern. Manchmal darf man nicht zu komplex denken ... die Doppeldeutigkeit schwingt sicher im Hintergrund, natürlich - es ist aber kein kokettes Wort-Spiel. Wichtig ist mir eben (auch) die erste Bedeutung des Wortes - die das sein muss!
). nur: in diesem fall ist das qualitative gefälle zw. strophe 1 und 2 zu hoch.
Quoted
Original von Odradek
Eine andere Sache ist das "Wunder" -- vielleicht nicht gerade ein "wunder" [es lebe der Kalauer!] Punkt, aber da hast Du auch für mich ein Stück weit recht. Das Wort ist im Gedichtzusammenhang zwar sinn-stiftend ... aber nicht bild-stiftend.
Quoted
Original von Odradek
Hmmmm... vielleicht könnte es etwas anderes sein. Aber ganz behutsam, nicht zu fancy ...
Andererseits korrespondiert das natürlich mit dem "Nicht fassen Können" ... das unfassbare Wunder [also aus Verlegenheit steht's nicht da]
Und wie Du selbst hinweist, gibt's klanglichen Kontakt, zb. zu "Wärme" und "Hand" ...Ich überleg's mir ...
Quoted
Original von Odradek
Deine Str. 1-Variante ist auch hübsch. -- Aber aus diversen Gründen möchte ich nicht auf die "GLIEDER" verzichten (einer davon ist der "i"-Vokalismus der Zeile samt Binnenreim). Und das in meinen Augen unhandliche reflexive "SICH regen" habe ich tunlichst vermieden. Volle Absicht!![]()

Quoted
Original von Odradek
Besides: Kennst Du 'ne andere Version des Hofmannsthal-Sonetts als ich??In meiner kommt das Wort "FASSEN" überhaupt nicht vor ...
genau deshalb ist es ja so ein wunderbares beispiel. in hofmannsthal-sonett geht es um fassen und erfassen, ohne dass eines der worte explizit genannt wird. das wort "Hand" kommt in dem text dreimal als endreim und einmal als binnenreim vor, und immer an zentraler stelle: "denn beide bebten sie so sehr / dass keine hand die andre fand".
Quoted
Original von Odradek
Solche Leinen quer durch die Literaturgeschichte zu spannen, um dann Verwendungsnachweise für Motive dranzuklammern, find ich nicht unbedingt gewinnbringend (-- wenn's nicht intertextuell ist). Gedichte müssen mit ihren Bildern autark bestehen und in sich schlüssig sein.
Außerdem müsste man dann die Leine dann mindestens bis Angelus Silesius spannen ...
[Hofmannsthals artifiziellen Gefilde sind eine andere Baustelle, die mit mir nix zu tun haben.]
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da hätte mit dem verweis auf den "klangkontakt" auch völlig sinnentstellt "das blinde in meinen fingern" oder "wände in meinen zimmern" usw. stehen können
....
.
.. 
: Natürlich ist da eins (nie bestritten) ... aber kein inszeniertes, sondern ein beiläufiges, zartes ...
Quoted
in hofmannsthal-sonett geht es um fassen und erfassen, ohne dass eines der worte explizit genannt wird.

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Occupation: Sozpäd
.
Gedicht. Ich liebe es und werde es noch viele Male Lesen. Danke für einstellen. Ich finde es perfekt, nur: Es hätte einen Titel verdient!! Bitte entschuldige auch, wenn meine Gedanken vielleicht zu weit abschweifen sollten.
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für Deine ausführlichen Überlegungen und Deine Bereitschaft, das Gedicht nachzuempfinden
... Im Gedicht selbst --- und in Dir.
Quoted
Original von Fineknacks
Ich empfinde das Wort "Wunder" hier aber als äußerst passend. In mir erzeugt es hier Bilder, genau in diesem Gedicht, genau an dieser Stelle und bei jedem Lesen wieder, viele Bilder.
Quoted
Glück kann man nicht fassen.

Quoted
Jedenfalls ist es mit Dank verbunden. Dank dafür, dass es (das Wunder) eintritt. Das Wunder heißt dann auch Gnade, Güte, Beschenkt werden obwohl unverdient.
Quoted
.. ist ein Wunder auch immer mit Verheißung verbunden. Dann spricht es vom kommenden Glück

Wenn ich das wecken/weiterschenken kann, dann bin ich glücklich mit meinem Gedicht.
Quoted
Und mir fallen Bilder von den Menschen meines Lebens ein, deren Hand ich gehalten habe.
...
... hmmm ... tja ...
.
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machtwort
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Original von machtwort
Hallo Odradek!
Von mir eine späte und knappe Reaktion....
- von mir eine noch spätere Antwort!
Quoted
Was Du beschreibst ist jedem "Wunder",
der es erlebt, warum also sollte man ein Wort
wählen, daß es weniger treffend sagt?
Beim Wundern ist jeder der Erste.

. Gern gelesen!Date of registration: Mar 9th 2007
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)
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Original von Perry
Formal kaue ich ein wenig an der "kleinen Wärme", weil Temperatur eher gestaltlos ist. Im übertragen Sinn kann man es sich aber durchaus vorstellen, ähnlich wie die "Denkglieder" ;