Lieber AE,
eine Lobpreisung an "Deine" Göttin?
heilig
Ewigkeit
das Reich
der Abgesang,
da wird es schon sehr mythologisch.
Ein schwarzes Juwel gibt es mehr als selten, ich kenne nur einen schwarzen Halbedelstein. Das Zelt steht für den geschützten Raum, den das lyrDu mit Glück füllt, und in dem sich die Zeitbegriffe verschieben, man eins wird mit dem Universum.
Das schwelende Feuer ist mir nach den Eingangszeilen nicht klar, denn eigentlich hören die ersten vier Zeilen sich mehr nach einem Großbrand an. Nun gut, aber das lyrIch soll wohl dahin schmelzen,
fließt an ihm entlang
wie kann denn ein schwelendes Feuer, denn das ist ja wohl das Bezugsnomen, an dem wachsweichen Verstand entlang fließen? Vielleicht fehlt mir hier die Fantasie.
Im Himmelslicht ist das lyrDu das Reich (dein Reich komme, dein Wille geschehe?) von nun an bis zum Ende leben will.
Hach, die unendliche, grenzenübregreifende Liebe!
Zu Rhythmik und Reim kann ich nichts sagen, da Dein Gedicht sehr frei gehalten wurde.
Gern gelesen!
resumee
Dies ist wohl der Fels, an dem die Besten scheitern, indem sie aufhören zu lieben, wenn sie beginnen zu erkennen.
Wohl jedem, der Erkenntnis errungen und Liebe bewahrt! (Dante)