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Marot

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1

Wednesday, February 28th 2007, 1:17pm

Überlegungen mein Mundwerk betreffend

Oh wie sie dasteht, goldgelockt und prächtig.
Aus einem Guss und gutgemeint gerundet
Und ich steh rum als wär ich kriegsverwundet
Und bin mir meiner Sprache nicht mehr mächtig

So ist es stets, wenn Frauen mich verzücken,
Dann ist`s als wäre ich KO geschlagen.
Wenn es um Mut ging würde ich mich wagen.
Mir will das Sprechen einfach nicht mehr glücken

Es wäre leicht die Kleine zu verführen,
Man sieht es klar in ihren Augen blitzen.
Ich müsste jetzt nur schnell man rüber flitzen,
Der Rest wär dann wie Fertigpudding rühren

Ich bin doch sonst nicht auf den Mund gefallen,
Ein Dichter und ein Schreiberling von Güte,
Doch ganz egal wie sehr ich mich bemühte,
Bei schönen Frauen fang ich an zu lallen

Mein Mund kann denk ich in die Zukunft schauen
Und sieht die Scherereien die sie machen
Und denkt, die dummen Weiber anzulachen
Ist dann, Tags drauf, nur schwerlich zu verdauen.
Geld ist teuer!

Heilige Johanna der Schlachthöfe / Bertholt Brecht

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2

Wednesday, February 28th 2007, 2:42pm

Ja, Jens, ich denke ein Lächeln ist bei deinem Gedicht angebracht. :) Das kennt man ja zur Genüge. Ein zwinkerndes Auge, das Wahrheit verkündet. Was man bemängeln kann: 4 Strophen speist du aus einem Ansatz. Hier passiert nicht viel. Wenn es nicht lustig ist, kann es einen schnell langweilen.

Grüße

Marot

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3

Wednesday, February 28th 2007, 3:00pm

Hi Hojaro. ja dein Kritikpunkt ist wohl berechtigt, auch wenn ich hier nur 3 Strophen aus der Selben ecke sehen würde.
Ich wollte den Gedanken halt mal zuende denken, sonst überfliege ich die verschiedenen perspektiven immer so schnell.
Problem ist dann natürlich das viele Wiederholungen entsehen um eine einzelne zeile oder zwei pro Strophe bringen zu können.
Mal sehen vielleicht fällt mir noch ne zweite Variante mit mehr Vielfallt ein.
Gruß jens
Geld ist teuer!

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