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dieses Stück verkörpert das, was ich lieber unter Satire lesen würde. Vor zwei Jahrhunderten nannte man es Erlebnislyrik.

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Die fett gedruckten Lettern versprühen ein Unwohlsein, welches nur durch einen größeren Schrifttyp zu verschlimmern wäre.
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Formal weißt dieser Text keine Raffinessen auf.
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Vielleicht wäre eine Verbindung zwischen den jeweiligen „Strophen“ besser.
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Gut, du setzt keine Interpunktion, das habe ich verstanden (warum auch immer, da es deinem Text nicht wirklich einen Bonus gibt)
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Das dient eindeutig der Form- und Reimerhaltung, und kann von mir nicht gut geheißen werden.
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In Strophe drei wird das „Lied“ zum „Ruf“. Würde sich der Autor bitte entscheiden?
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Strophe vier wartet dann mit einem Geschenk „vom Mut“ auf, wessen „Mut“? Das wird hier nicht klar. Genauso fährst du in Strophe fünf fort, indem du den „Mut“ zur „Last“ umdichtest und das Gleiche wiederholst.
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Nun kann man daherkommen und sagen, dass ich ja die Widmung nicht kenne, und dass es dennoch ganz lieb gemeint ist, aber das interessiert für ein allein stehendes Werk nicht.

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die tatsache, dass die strophenform sich an der terzine anlehnt, nicht aber das reimschema verhindert allerdings, dass der text flüssig zu lesen ist, und die dreizeiler wirken etwas abgehackt.

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man könnte überlegen auf den reim komplett zu verzichten, oder eben das reimschema der terzine anzuwenden, also aba bcb cdc ded usw. - aber das ist Ermessenssache.
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die übrigen Strophen kommen mir allerdings zu kitschig daher, die schwingen, die tränen, die schwere usw.

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an dem text müsste auf jeden Fall noch einiges gearbeitet werden.

machtwort
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. Ich strebe ganz andere Ziele an, als es Farion hier tut. Und nur so am Rande, ich schreibe ja nur in der ersten Sinnesebene über Scheiße
, viele andere Autoren tun es überhaupt…Date of registration: Dec 1st 2003
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Original von farion
Ich hätte auch ganz opportun hier einen Text originellster formaler Art erstellen können. Nur, wenn ich jemanden ein Gedicht widme, der für solche Spielereien wenig übrig hat, hätte ich damit leider nichts gekonnt. Bedenke, es gib immer noch genug Menschen, die Erlebnislyrik bevorzugen. Auch wenn Dieses nicht zu den Ausgefeiltesten gehört...

das hat doch nix mit einstellung, sondern mit können zu tun. du brauchst ja auch nicht ein feuerwerk unverbrauchter metaphern abzufackeln oder irgendwelche klotzigen superneologismen zu entwerfen -- auch mit einer einfachen, klaren sprache kann man, wenn man sie richtig verwendet, sehr schöne texte fabrizieren. aber was ich meine: die form MUSS nunmal stimmen, sonst ist der text schlecht oder mittelmäßig. man kann dann natürlich noch über geschmacksfragen diskutieren (wie in diesem falle über bestimmte reimworte), aber das führt in der regel eh zu nix.
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Original von farion
Mag sein. Ich erlaube mir hier einfach zu meinem Kitsch zu stehen.![]()
Inspira
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Original von Inspira
vollkommen ungeachtet meiner Vorredner (wobei ich mich am ehesten machtwort anschließe), möchte auch ich mich zu Deinen Zeilen äußern. Als Frau, die sich von diesem Gedicht sicher anders berührt fühlt, als ein Mann, finde ich es zunächst einmal sehr romantisch. Der Text zeigt, das der Rezitator sich seinem Gegenüber öffnet, nach Hoffnung sucht und selbige verspricht.
Diese Botschaft ist Dir gut gelungen und die Bilder die Du hier wählst gefallen mir, passen in meine eigene Innenwelt.
Nicht mehr, nicht weniger. Ich habe es gerne gelesen und konnte mich selbst mit verträumtem Blick wiederfinden.
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Original von Sarisand
...manchmal ist es eben genauso wichtig, oder auch wichtiger, den Leser emotional anzusprechen.