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hohlZahn

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Occupation: Arsch vom Dienst / Achterbahnpilot

1

Wednesday, February 14th 2007, 9:11pm

Lebensmaterial

tao & hohlzahn productions proudly presents

LEBENSMATERIAL

dieser dreck aus der spülmaschine klebt
in den trink gläsern aber sie geht
weiter nachrichtennetze ausgeworfen du
stehst am scheideweg zur brinkmannstraße

und ungenutze chancen sterben während
dessen demonstriert draussen niemand für
mehr bodenfreiheit und unbeschränktes
freiland was ist das für ein begriff? verrohte

choralgesänge aus dem terrassenraum der
salamander auf der terasse sonnt sich
und der frühling schlürft den vitamindrink
wenn man rauch von den lippen aufatmet

und die mauern kantig bleiben die gesundheits-
reform wurde verabschiedet zwischen
falschparkern abgestelltes treibgut im frauenmund
das croissant da schaut ein scheues stück

wild in die scheinwerfer da bricht die zeile
und die erde krümmt sich dem horizont
entgegen ich wälze dich in mehl um die feuchte
stelle zu finden du fettes schwein ihr arsch wie

aufgebackene sonntagsbrötchen an denen man
sich den mund verbrannt hat sich dieser nabel
der welt abgekehrt briefkastengesichter voller
pfeifenköpfe exzellium-diesel spart 25% an

schadstoffen titus singt sein hirtenlied und
fickt den schafskopf bukkake extrem vor der
livecam das waren sie, und so waren wir mit
der möglichkeit konfrontiert am servicepoint

huste ich braunen auswurf nach teneriffa gedichte
im strafgesetzbuch mit metrischen paragraphen
und paraphrasen und dein brief ist lyrical
healing wie elektromagnetische felder bitte

legen sie die reiseverbindung bei
fahrscheinkauf bzw. platzreservierung vor voller
mohn blumen war die wiese nicht bevor die
erfindung einschlug die angst des hooligans

vor der friedenstaube ist ein schlechter
scherz jetzt hör doch mal auf! wie eine bombe
war die vergangenheit deutsche post, euro
cent die glühbirne hat einen freien tag hoch-

gekommen wie erbrochenes raubkopierer
schädigen die filmindustrie ich nehm mir
dann mal noch eine zigarette die leute gehen
zu ihren endzielen die meisten wohl zu einer

adresse das ist doch keine kunst, das ist
nur farbgekleckse! da ist aber kein bett
oder andere ideen da sind gespaltene
geschlechter taubstummes kind mit kochendheißen

quitten / gefüttert auf der datenautobahn staut
es sich bis hamburg-süd zwischen den dingen
schreibt er sehr oft und ich weiß wie er’s
meint das schlechte licht in der bibliothek verdirbt

mir die augen und nachts liest es sich sowieso
besser unter der bettdecke dunkel ist kein wunsch
und lichtlos kann dunkelheit kunstrasen ersetzen?
neulich dachte ich, mir wären beim kacken die augen geplatzt, dabei hat nur jemand versehentlich das licht ausgeschaltet.

machtwort

Unregistered

2

Wednesday, February 14th 2007, 9:28pm

RE: Lebensmaterial

Ihr Bekloppten!

Das ist wie fünf Bücher gleichzeitig lesen, dabei Internet und
Nachmittags-Talkshows schauen und mit dem Textmarker ein
bischen im Adorno lesen....
Ihr wollt mit Sicherheit nicht verstanden werden, soviel ist mal klar!
Ich habs ganz gelesen, jeder der dasselbe von sich behauptet lügt!
Dankeschön, das hat Spaß gemacht durch das Fragmentarium des
Grauens zu humpeln.

Später vielleicht mehr dazu, aber im Moment will ich Euch nicht
dahin folgen, wer weiss wo das ist!

machtwort

Pseudonym

Lyrisches Licht

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3

Wednesday, February 14th 2007, 9:43pm

Hi Machtwort.

Ich verstehe nicht was du mit VErstehen meinst. Ist verstehen ein klares "ja" oder "nein". Gibt es Understand= 0 oder Understand=1?

Wenn du die Welt wahrnimmst im Traum oder Wachen (was man ohnehin nicht sicher auseinanderhalten kann) Verstehst du sie dann? Wenn du einen Baum anschaust an dem tausende Bienen Nektar sammeln, während am Himmel Flugzeuge fliegen mit hunderten Passagieren, und du siehst die Kindensstreifen, verstehst du das dann ganz oder gar nicht?

Ich denk es komtm darauf an, ob man komplett einordnen will oder ob man "locker" an die Sache ran geht und wirken läst. Wie bei einem Tanz zb. Wenn man da eine Bewegung zu sehr vorplant kommt man inst Stocken mit dem Partner. Es muss aus dem Moment entstehen. Ähnlich würde ich mir die "VErstehensweise" wünschen. Das eigene Denken sollte weder erzwingen zu verstehen, noch in die Kategorie einordnen: "Absolut unverständlich" denn das ist es sicherlich nicht. Es gibt verständliche einheiten. Allein ein Wort ist eine Einheit und imemrhins sind hier tels MEhrzeilige Segmente durchaus interpretierbar. Auch die GEsamtheit eines Textes und sein gegebener oder eben nicht gegebener Zusammenhang können metaphotisch verstanden werden. Soll man zb die Entropie eines überfüllten Platzes ind er Stadt und den Lärm dort in einem geordneten Gedicht beschreiben? Möglich, aber es geht auch auf dem Weg, der lyrische emulation der Entropie... (hoffe ich jedenfalls, beweisen kann ich es natürlich nicht).

Später vielleicht mehr dazu :)

viele Grüße,
Tao.

machtwort

Unregistered

4

Wednesday, February 14th 2007, 9:49pm

Hoi Tao!

Mit Nichtverstehen meine ich, daß man auf der Suche nach
der Intention des Textes sich die Hacken abläuft und doch nur wieder
beim Aldi ankommt!
Der Text als Stakkato-Assoziations-Hammer funktioniert definitiv
und gefällt mir.

Auch weiß ich was Du meinst, mit dem Flugzeugbaumbienennektar....
und: Ja, ich verstehe es, nehme es in mich auf, fühle es!
@ Kali: Damit meine ich, die von Tao gestellte Frage, immer noch nicht den Text!

So, jetzt lass ich Euren Text nochmal sacken, vielleicht später noch mehr dazu.

machtwort

ruelfig

Master

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5

Wednesday, February 14th 2007, 10:01pm

Ha,
ich habs auch ganz gelesen (diese Lüge ist wahr).
Das ist wie eine Führung durch die Rübe, Liveschaltung ungefiltert. Da kann man was sehen: dass der andere immer ganz woanders ist als andere, dass man selber genau so anders ist und dass es erschreckend wäre, Gedanken lesen zu können. Manchmal möchte man nicht mal in den eigenen blättern. :D
Darum würde ich dies nicht werten wollen, sondern so nehmen, wie es mich erwischt, ein Stück Gleichzeitigkeit vieler Ereignisse und Eindrücke, ein Spiegel im Spiegel etc., letztendlich ein Spiegel, der ausschließlich sich selber spiegelt. Hier fängt es an, problematisch zu werden, wenn man andere einlädt auf eine Reise ins Irgend- oder Nirgendwo. Folgen kann da keiner, so bleibt es Folgenlos. Macht aber nichts, Worte können Zustände nicht verändern. Von daher ein, für mich, interessanter Einblick in eine geöffnete Hirnschale. Wenn mir jetzt auch etwas schwindlig ist, wg der Länge der Geisterbahnfahrt.
Da möchte man das Haupt abnehmen vor Dr Mabuse.
Gruß,
R
Gegenismen

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Occupation: Grossstadtneurotikerin a.D.

6

Wednesday, February 14th 2007, 10:11pm

Ach du Scheisse,
das spiegelt für mich genau diese begründete,
und meisst ausgeblendete Stimmung wieder,
von der ich mir manchmal jegliche Freude am Aufstehen rauben lasse,
und keinen Millimeter vor die Haustür kriechen mag.
Oder weshalb Greta-Garbo in ihren letzten Lebensjahren an ihrer Sonnenbrille ein Gesicht dran hatte. oder, oder, oder...

Ich goutiere, widerwillig :D

Mich lässt dieser Text aber auch ernst werden.
Es ist Ernst, sage ich, und verkrieche mich in meine kleine, beschränkt-heile Welt, wärme mir eine Fertig-Currywurst, schalte die Glotze an (´Nur die Liebe zählt´) und bin glücklich (?)


p.s: Machtwort, lass uns bei Aldi treffen :D
Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einem nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

hohlZahn

Professional

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Occupation: Arsch vom Dienst / Achterbahnpilot

7

Wednesday, February 14th 2007, 10:35pm

vielen dank für die rückmeldungen.

ruelfigs statement habe ich eigentlich nur hinzuzufügen, dass es sich nicht um einen zusammenschnitt von aktuellen gedanken handelt, denn auch ein gedankengang besitzt eine erkennbare struktur resp. einen roten faden. aber ansonsten finde ich dies:

Quoted

Darum würde ich dies nicht werten wollen, sondern so nehmen, wie es mich erwischt, ein Stück Gleichzeitigkeit vieler Ereignisse und Eindrücke, ein Spiegel im Spiegel etc., letztendlich ein Spiegel, der ausschließlich sich selber spiegelt. Hier fängt es an, problematisch zu werden, wenn man andere einlädt auf eine Reise ins Irgend- oder Nirgendwo. Folgen kann da keiner, so bleibt es Folgenlos. Macht aber nichts, Worte können Zustände nicht verändern.


nicht als interpretation, sondern als umgangsmöglichkeit mit dem text sehr gut, besonders die "folgenlosigkeit". denn tatsächlich kann der text dadurch, dass er auf jedwede struktur verzichtet, vom leser nicht als information verarbeitet werden. der radikale konstruktivismus im menschlichen gehirn erzwingt zusammenhänge, kausalitäten, bezüge, anhaltspunkte. die gibt es nicht, denn die intention, die der leser instinktiv sucht, ist der text selbst. dass die sprache der funktion der übermittlung von informationen enthoben ist, mag kein normal arbeitender denkapparat so leicht eingestehen.

wie auch immer. kann mich eigentlich nur für's lesen & kommentieren bedanken =)

ach ja, bei gelegenheit werden tao und ich das nochmal überarbeiten, denn wir haben noch ein paar ideen bekommen ;)

bis dann & nochmals danke!
hZ
neulich dachte ich, mir wären beim kacken die augen geplatzt, dabei hat nur jemand versehentlich das licht ausgeschaltet.

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Occupation: Grossstadtneurotikerin a.D.

8

Wednesday, February 14th 2007, 10:51pm

Quoted

Darum würde ich dies nicht werten wollen, sondern so nehmen, wie es mich erwischt, ein Stück Gleichzeitigkeit vieler Ereignisse und Eindrücke, ein Spiegel im Spiegel etc., letztendlich ein Spiegel, der ausschließlich sich selber spiegelt. Hier fängt es an, problematisch zu werden, wenn man andere einlädt auf eine Reise ins Irgend- oder Nirgendwo. Folgen kann da keiner, so bleibt es Folgenlos. Macht aber nichts, Worte können Zustände nicht verändern.


Quoted

Original von hohlZahn
nicht als interpretation, sondern als umgangsmöglichkeit mit dem text sehr gut, besonders die "folgenlosigkeit". denn tatsächlich kann der text dadurch, dass er auf jedwede struktur verzichtet, vom leser nicht als information verarbeitet werden.


hm, möglich, dass da was dran ist. Ich könnte mir einbilden,
den Text als Information aufgenommen zu haben, wobei er doch nur reines Material darstellen könnte, das meinen Kopf dazu bringt, dieses mit gesammelten Informationen zu verbinden. Aha. Jetzt schätze ich diese Materialsammlung umso mehr - ein ´Text ohne Folge´ also, der den zum Affen machen könnte, der sich selbst in das Affengehege begiebt, und dem Autoren dann die ´Schuld´ für seinen Irrtum zuspielt (?)
Wie fies :D
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ruelfig

Master

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9

Wednesday, February 14th 2007, 11:47pm

@Kaleidoskop: Machtwort hatte schon Recht (Rechtwort), als er schrieb, dass hier viele Eindrücke zur gleichen Zeit auf einen niederprasseln. Man kann sich nicht vor jedem Regentropfen schützen. Die Frage der Schuld stellt sich hier jedoch nicht. Schuld in einer durchökonimisierten Welt ist nicht der, der die Informationen sendet, sondern der, der sich nicht entsprechend schützt (oder die, für die Mädels, d.S.). Der Affe in der Informationsgesellschaft ist der Laffe, der sich nicht ausreichend bemüht. Das ist nicht fies, sondern Kalkül. Das ist wie zappen. Stell dir vor, du sässest abends gemütlich auf der Couch, ein Glas Wasweissich vor dir, und würdest dir mit der Fernbedienung durch die Großhirnrinde furchen. Erschreckend, oder? Dieser Text bringt mich, schlußendlich, zu einem: Der einzige, Freund oder Feind, vor dem Angst zu haben sich lohnt, bin ich selber.
Bestens,
R
Gegenismen

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10

Thursday, February 15th 2007, 12:36am

Quoted

Original von ruelfig Dieser Text bringt mich, schlußendlich, zu einem: Der einzige, Freund oder Feind, vor dem Angst zu haben sich lohnt, bin ich selber.
Bestens,
R


das ist bei mir auch so angekommen - darum habe ich Schuld apostrophisch gesetzt, um diesen Gedanken in Kürze darzustellen, und auf die Mündigkeit anzuspielen. Ob ich nun den Begriff ´fies´ benutze, oder von Kalkül spreche, ist, denke ich, mehr eine Frage der treffenden Wortwahl. Diese jetzt in den Vordergrund zu stellen, wäre doch wohl leicht daneben, oder ? ;)
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Lyrisches Licht

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11

Thursday, February 15th 2007, 12:41am

hmm.. dieses Idee gefällt mir und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die größte Angst die ich jemals empand, eine Art Panikwelle ncihts mit Bedrohungen aus meiner unmittelbaren Uwmelt zu tun hatte. Es waren meine eigenen gedanken, die sich meiner Kontrolle entzogen, allein das genügte. Das Wissen meine Gedanken nicht kontollieren zu können (Was man ja nicht 100% kann).
Fazit:
Das Leben konfrontiert einen letztendlich mit sich selst
weil alles relativ ist, kann man jeden Einfluss nur in Relation mit sich selbst erkennen. Die Dinge sind für und also was sie sind, weil wir sind was wir sind.

Thx für Interbrettertion

ruelfig

Master

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12

Thursday, February 15th 2007, 12:44am

Kaleidoskop: Peace,
sista. So war das nicht gemeint. Hab die Apostrophen übersehn (Alterskurzsichtigkeit :D)
Gruß,
R
Gegenismen

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13

Thursday, February 15th 2007, 12:47am

Tao,
du überrascht mich grade - ich bin davon ausgegangen (womit wir wieder absolut ontopic sind), dass diese Idee fast soetwas wie ein Grundstein für die Motivation, diesen Text zu verfassen, gewesen sein könnte (scheiss Konjunktiv :D ).

apostolische Grüsse

ruelfig: ich hab doch so oder so weisse Fahnen auf der Leine ;)
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hohlZahn

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14

Thursday, February 15th 2007, 2:09am

Quoted

Original von ruelfig
Dieser Text bringt mich, schlußendlich, zu einem: Der einzige, Freund oder Feind, vor dem Angst zu haben sich lohnt, bin ich selber.


schönes stichwort für den gedanken, dass moderne lyrik z.b. deshalb von der allgemeinheit nicht gerade geliebt wird, weil sie den leser u.u. mit seinen eigenen grenzen konfrontiert. ein text, den ich trotz mehrmaligem lesen nicht verstehe, lässt mich natürlich an meiner intelligenz zweifeln und das ist niemals schön.
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15

Friday, February 16th 2007, 3:52pm

Quoted

Original von hohlZahn
...ach ja, bei gelegenheit werden tao und ich das nochmal überarbeiten, denn wir haben noch ein paar ideen bekommen...


ich scharre bereits ungeduldig mit den Hufen am Boden y)
und das fatale ist: ich habe auch ein paar Ideen bekommen -
danke für´s Inspirationsmodul aktivieren + Hirn deamputieren...
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winni

Querdichter

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16

Friday, February 16th 2007, 4:45pm

RE: Lebensmaterial

To whom it may concern!

Ich habe es nur überflogen und erkannt, daß es nicht wert ist weiter gelesen zu werden.

Alle erkennbare Mühe aus dieser Müllhalde einen Erholungspark zu machen, käme einem Behufe gleich, Bödsinn zu versilbern!

C'est un fonds perdu ...
Stuß, würden die Deutschen dazu sagen!

winni

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17

Friday, February 16th 2007, 4:49pm

die Frage, ob sich "Bödsinn" versilbern liesse,
habe ich mir zwar noch nie so gestellt, doch tun wir das nicht tagtäglich,
blödsinnigerweise?
Wertschätzungen lassen sich ja vor allem an Edelmetallen besondersgut abwiegen - Goldwaagen zu Rechtschreibduden...

schade ums Material (?)
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Lyrisches Licht

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18

Friday, February 16th 2007, 4:53pm

@ winni

es freut mich dass du dich dem schädlichen Einfluss dieses Werkes zu entziehen weißt und es beruigt mich ungemein :)

@ Kaleidoskop und HohlZahn
Meine Ursprüngliche Absicht bei diesem Text war keine feststellbaren Muster zu erzeugen. Keinen roten Faden, keine Essenz die man herausfiltern könnte. Kein gleichbleibender Rythmus aber doch ein Klopfen könnte man sagen :).

Der entstandene Text erfüllt jedenfalls nicht meine Zielsetzung weil ich merke, dass der:

1. Stellenweise zu originell ist oder sien will (nicht alltäglich genug)
Besonderheiten dürfen sein, aber nicht in unnatürlicher Ballung.

2. Teilweise zu viel geistige Arbeit gefragt beim Lesen-> zu wenig einfache Metaphorik. (Ich will einen Text der eine Art Doumentation einer Abfolge von Eindrücken widergibt)

3. Teilweise Grammatikfehler (ich mus snoch überlegen ob ich mir das doch erlauben will^^)

Ich werde so vorgehen:
JEtzt versuche ich einen völlig neuen Text zu schreiben der meinen Ansprüchen hoffentlich gerecht wird^^

Und mit HZ mus ichhalt mal darüber reden was wir aus diesem Text noch machen. Eigentlich steht der Ursprünglichen Idee, die wir hatten nichts im Weg. Allerdings beruht dieses Wirkung auf Kontrast. Und mir bietet dieser Text zu wenig Kontrast, da er selbst zu viel Farbe hat und zu viel Eigeneheit sozusagen^^.

Ich hoffe irgend jemand versteht was ich meine :)
wenn ich selbst es schon nicht ganz weiß^^

Grüße,
Tao.

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19

Friday, February 16th 2007, 5:05pm

der Wille des Textes

Quoted

Original von Tao

Ich hoffe irgend jemand versteht was ich meine :)
wenn ich selbst es schon nicht ganz weiß^^
.


...ich ahne, was du meinst, Tao.
Auch wenn dieser Text deine Zielsetzung nicht erfüllt,
fern von deiner Zielstrebigkeit (?)/Intension begeistert er mich doch.
´Will´ er originell sein? Das kommt wohl darauf an, was du unter Alltag bzw. natürlichen Ballungen verstehen magst, glaube ich.

Und ausserdem hasse ich es, wenn Autoren ihre Texte selbst verreissen (was ich hin und wieder auch gern tue... :D ), nachdem ich sie mit Begeisterung aufgenommen habe - ich fühle mich in meinem Stolz als Lesers verletzt *hmpf*
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Pseudonym

Lyrisches Licht

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20

Friday, February 16th 2007, 5:23pm

ich sage nicht dass der Text nicht inspirierend ist oder nicht ansprechend.

Esist nur so, dass er nicht das erfüllt was ich erwartete. MIr wurde jetzt erst richtig klar was ich eigentlich suche. Ich will einen Text schreiben aus lauter relativ schwachen Metaphern, zu denen sich der durschnittsmensch nicht all zu viel vorstellen wird. Gleichzeitig mit ein paar wenigen unregelmäßig gesetzten auff#lligeren Stellen. Eine Art Spiegelung des Lebens. Man sieht nicht jeden Tag ein Wolmamut. Daher soll in meinem Text auch keines vorkommen^^ sagen wir es mal so.

Warum ich einen solchen Text will erläutere ich später^^.

Du musst dich nicht in deinem Stolz verletzt fühlen. Wahr ist... ich kann gar nichts über die Qualität eigener.. oder in dem fall teilweise eigener TExte sagen. Ich veschätze mich da viel zu oft.

Viele Grüße,
Tao.

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