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Date of registration: Dec 23rd 2006

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1

Thursday, February 8th 2007, 7:28pm

Schlafzimmerblick

Schlafzimmerblick

Ich liebe Deine Augen,
wie sie zu mir nach innen dringen.
Meistens zwinkerst Du mir zu,
strahlst tags als Wonne,
nachts als weißer Mohn.
Einer Deiner Blicke
fällt immer durch
die Schlitze des Rollladens
und streichelt mein Bett.
Manchmal sehe ich
in Sehnsucht zurück.

RPK 080207
Sammelsurium: Werkesammlung


windir

Trainee

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2

Friday, February 9th 2007, 1:01am

Schlafzimmerblick

Ich liebe Deine Augen,
wie sie zu mir nach innen blicken.
Meistens zwinkerst Du mir zu,
strahlst tags als Wonne,
nachts als weißer Mohn.
Einer Deiner Blicke
fällt immer durch
die Schlitze des Rollladens
und streichelt mein Bett.
Manchmal blicke ich
in Sehnsucht zurück.

hübsche momentaufnahme

einziger Kritikpunkt ist das du 3x Bilcken verwendest.
(mir fällt aber gerade auch nicht ein was du besseres verwenden könntest)

lg windir

Date of registration: Dec 23rd 2006

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3

Friday, February 9th 2007, 1:39am

Ooooh ja,

manchmal seh ich den Blick vor Bäumen nicht, danke. Da kann ich mindestens einen von wegschrauben. Danke Dir! *ausführ*

AE
Sammelsurium: Werkesammlung


Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

4

Friday, February 9th 2007, 1:00pm

RE: Schlafzimmerblick

Hi A-E

soll das tatsächlich nur eine Momentaufnahme sein? Augen nach innen dringen ( das dringen passt besser als das blicken- weil dringen noch sehr viel intensiver rüberkommt)
da vermute ich eine Erinnerung an etwas verlorenes.Jetzt durch das dringen sogar etwas, was tief berührt.
Zwinkern- strahlen- assoziiere ich mit etwas freundlich, schönem.
Nachts als weißer Mohn? Da weiß ich nicht wirklich weiter- soll das den Traum darstellen evtl. als Bezug zu dem Milchsaft des Mohns aus dem Opium gemacht wird? Also demnach dann als Traum?
Einer deiner Blicke fällt immer- da lese ich Erinnerungen die ständig um das Lyr. ich kreisen.Streicheln - wieder dieses liebevolle in der Erinnerung.

Also für mich sind das Erinnerungen, Gedanken an etwas dass vermisst wird. Da du hier das Wort immer benutzt kann ich die Sonne ( auf die mein erster Gedanke fiel) eigentlich streichen. Also vermute ich mal das es eine vergangene Liebe ist. Kann aber genauso gut der Tag sein- du lässt mir mal wieder viel Raum in den ich blicken kann. In Bezug zum Titel fällt mir spontan ein dass ich diesen Blick kenne wenn Marih u. Ana zu besuch sind. Also kann es vielleicht sein dass du so etwas wie einen Rausch der Erinnerung andeuten willst.? Aber das ist wieder Alexa denken- Die erste Zeile- obwohl so oft verwendet- ich liebe deine Augen, haut mich immer um. Ich find das total schön so ein Gedicht zu beginnen- denn Augen sind für mich etwas dass den ganzen Raum füllt und somit auch ein ganzes Gedicht.

Ich habe heute mal echt nix zu meckern- deine kurzen Zeilen gefallen mir einfach- auch wenn ich keine einheitliche Metrik finden kann :D

gern gelesen
Gruß
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

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Posts: 1,181 wcf.user.activityPoints: 6,805

5

Friday, February 9th 2007, 4:02pm

Hallo Alexa,

Quoted

soll das tatsächlich nur eine Momentaufnahme sein?

Eine doppeldeutige, die einen Moment betrachtend Bände spricht.

Quoted

da vermute ich eine Erinnerung an etwas verlorenes

Nicht schlecht, ist ein Teil.

Quoted

Zwinkern- strahlen- assoziiere ich mit etwas freundlich, schönem.

Der andere Teil, aber, aber: Der Blickwinkel...

Quoted

Nachts als weißer Mohn? Da weiß ich nicht wirklich weiter- soll das den Traum darstellen evtl. als Bezug zu dem Milchsaft des Mohns aus dem Opium gemacht wird? Also demnach dann als Traum?

Ach Gott, dass Du an so einfachen Metaphern hängenbleibst...
Tags strahlt die _onne, und nachts der weiße Mo_n_.

Quoted

Also für mich sind das Erinnerungen, Gedanken an etwas dass vermisst wird.

Trifft ganz gut.

Quoted

Da du hier das Wort immer benutzt kann ich die Sonne ( auf die mein erster Gedanke fiel) eigentlich streichen.

?!? So radikal. Tags scheint die Sonne, mehr oder weniger, aber immer.

Quoted

Also vermute ich mal das es eine vergangene Liebe ist. Kann aber genauso gut der Tag sein-

Beides :]

Quoted

In Bezug zum Titel

Verstehe nicht, warum Du auf das Grundbild nicht weiter eingehst in Deiner Interpretation. Was ist den das, was man sonst unter "Schlafzimmerblick" versteht, und was sind hier die "Augen" und von wo blicken sie hier? ;)

Quoted

auch wenn ich keine einheitliche Metrik finden kann

gibt keine :P

Liebe Grüße

AE
Sammelsurium: Werkesammlung


Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

6

Friday, February 9th 2007, 11:14pm

Quoted

Ach Gott, dass Du an so einfachen Metaphern hängenbleibst...
Tags strahlt die _onne, und nachts der weiße Mo_n_.


So stehts in deinem Text-strahlst tags als Wonne,
nachts als weißer Mohn.
also ist es ein "Begriff "der da strahlt.

Da es tags die Sonne und nachts der Mond sein soll- vermute ich die Zeit ( Vergangenheit) die da durchs Fenster lugt? Aber ich denke ich liege bis Douz und zurück daneben- :D
Keine Ahnung- es ist spät ich bin kaputt- und werd sicher morgen bis zum - Mohnaufgang- nicht mehr aus den Federn klettern.
Erklär mir bitte den Schlafzimmerblick-

Gähnende Alexa wünscht dir ne schöne, mohnbeschienene Nacht.

L.G.
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

MOMO

Trainee

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Location: Nirgendwo

Occupation: Raucher

7

Tuesday, February 13th 2007, 11:44pm

RE: Schlafzimmerblick

Zauberlehrling

Ach, wäre ich heut bloß in meinem Erbsenbett geblieben,
Ach könnte man den Tag nicht ins Nichts verschieben?
Auf zwei Matratzen voll Traumesstaub und Lethargie,
Fernweg jeder Hysterie,
träumend in alter Poesie
schwimmend im Wachs der Illusionen,
Wassermelonenzuckergeschichten lesend
Lächelnd, schlafend verwesend
Im Schlummerzucker…
BESEN, BESEN SEITS GEWESEN
Ich finde nirgends Ruh, muß selber mit mir zancken,
Ich sitz, ich lieg, ich steh, ist alles in Gedancken.

Andreas Tscherning

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