hi anfangende,
dein titel hat mich angesprochen, erstens weil er französisch ist und zweiens weil es spannend klingt... inspirierend...
das gedicht enttäuschte mich jedoch, denn es ist nicht französisch und die form wirkt so abgehakt und langweilig wie eine reihe zinnsoldaten (womit wir wieder bei den sonnenewohnern sein könnten...

)
nein diesen drei hebigen Daktylus mit auftakt finde ich ungeschickt, dann noch überwiegend männliche kadenzen (die mag ich nicht) ich komme ins leiern und kann mich auch bei mehrmaligem Lesen kaum auf den Inhalt konzentrieren. auserdem sind mir die zeilen zu kurz.
Das ist für mich ein wunderbares Beispiel was die Form alles anrichten kann, so gut sie Zeilen auch verziehren und unterstreichen kan, so sehr kann sie den Inhalt auch (zer)störe, was hier leider der Fall ist wie ich finde.
bloß den sich verlierenden Schall,
diese Zeile beginne ich betont: XxXxXxxX
aus der Idee (dem Titel

) liesse sich was machen, doch ansonsten haut mich auch der inhalt nicht weg
Die Wissenschaft hat sich bewährt:
Wenn niemals die Erde mehr blüht,
wird nichts mehr durch Menschen erklärt.
So stimmt auch ihr letzter Beweis.
ist für mich etwas zu einseitig/ übertrieben/ negativ, und geht für mich auch nicht auf.
aber ich will hier nicht deine weltsicht kritisieren (falls es überhaupt deine sein sollte und nicht die des lyrischen ichs) sondern das gedicht.
tut mir leid das die kritik so negativ ausgefallen ist,
herzliche grüsse
une habitant de la lune
Up and down.
But in the end it's only round and round.
(Pinkfloyd)