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1

Sunday, January 7th 2007, 12:42pm

Testa vulgaris germanica

aNFANGENDes Expeditionen ins Tierreich

Folge 1:

Testa vulgaris germanica
Die gemeine deutsche Hausscherbe



Merkmale

Die gemeine deutsche Hausscherbe findet sich ihrer meist keramischen Natur wegen häufig in entzweigegangenem Zustand. Ausgewachsene Scherbenexemplare sind meist zwischen 13 und 70 mm lang und je nach Herkunft mannigfaltig gefärbt.
Weibchen sind schärfer als Männchen. Ihr Hinterleib ist jedoch im Vergleich zu den Männchen breiter und hinten abgerundet. Erwachsene Scherben sind flugunfähig. Nur bei der Autoglasscherbe kann man nach Unfallereignissen allenfalls einen Gleitflug beobachten. Dafür ist die gemeine deutsche Hausscherbe, wenn nicht rechtzeitig aufgefegt, ein guter passiver Läufer und kann, frisch in nackte Füße getreten, bis zu 10 m pro Sekunde zurücklegen und dabei bis zu 95 cm hoch springen.
Die deutsche Scherbe ist generell nachtaktiv und verbringt ca. 75% des Tages in Verstecken wie Fliesenfugen und Teppichfloren. Tagsüber herumliegende Scherben deuten meist auf einen sehr starken Befall und eine hohe Besatzdichte in ihren Verstecken hin.
Sie lebt bevorzugt gesellig in Haufen auf harten, nährstoffarmen Böden und ist regelrecht scharf darauf, zerborsten in ihren Verstecken zu lauern und hinterrücks unaufmerksame Menschen zu schneiden.
Dieses besonders für die Unterart der gemeingefährlichen Jagdglasscherbe typische Verhalten sowie allgemeines Zerbrochensein sind die ausgesprochenen Lieblingsbeschäftigungen von Scherben. Aufgrund ihrer Schnittigkeit zählen sie zu den elegantesten Bruchstücklern im Tierreich. Obwohl Scherben relativ unauffällige Bodenbewohner sind, zählen sie dennoch für den Menschen zu den Schädlingen.

Vorkommen

Von den bekannten 1000 Scherbenarten leben in Mitteleuropa nur 750, die meisten anderen finden sich achtlos weggeworfen in den Regenwäldern der Tropen und Subtropen. In den trockenen Gegenden Nordostaustraliens führen die transparenten Gattungen aufgrund des Brennglaseffektes immer wieder zu verheerenden Wald- und Buschbränden.
In menschlichen Behausungen finden Scherbentiere oft ideale Lebensbedingungen, jedoch sind auch in Mitteleuropa einige freilebende Arten anzutreffen, beispielsweise die feuchte, grasige Böden bevorzugende testa freibadensis oder die unter der Oberfläche lebende, jedoch durch Ausgrabungen des Menschen selten gewordene römische Krugscherbe.

Obwohl die Deutsche Scherbe in den gemäßigten Breiten die häufigste Spezies der Bruckstückler ist und in Gaststätten, Hotelbetrieben, aber auch in meist zentralbeheizten Wohnungen vorkommt, hat das vermehrte Aufkommen der PET-Flasche sowie das unnachgiebige Einschmelzen durch den Menschen die Bestände in den letzen Jahren weltweit stark zurückgehen lassen.

Sozialverhalten

Sämtliche Gattungen der Scherbentiere sind seit dem klassischen Altertum für ein ausgeprägtes Sozialverhalten bekannt. So eliminiert der Scherbenstaat alle Exemplare, von denen er fürchtet, sie könnten die verfassungsmäßige Ordnung des Haufens untergraben, indem er das sogenannte Scherbengericht abhält und die Delinquenten ungeachtet Ihrer Unschuld hinrichtet.

Sexualverhalten und Entwicklung

Die ausgewachsenen Scherben kopulieren bereits wenige Tage nach ihrer Zerberstung. Da sie diesen Vorgang ausschließlich im Schutze der Dunkelheit ausüben, kann er jedoch selten beobachtet werden. Etikettierte Scherben häuten sich ab einer Luftfeuchtigkeit von 98 %. Die mittlere Lebenserwartung der erwachsenen Scherbentiere variiert je nach Standort zwischen einer Minute und vielen Jahren.

Ernährung

Die Deutsche Scherbe ist ein Allesschneider und kann sich von allem Möglichen ernähren. Organische Substanzen menschlicher Art gehören jedoch zu ihren bevorzugten Schnittflächen.
Das Fraßverhalten ist dabei abhängig von der Ledrigkeit der Haut des Opfers und dem Winkel zur Schnittkante, dem universalen Mundwerkzeug der Gemeinen Scherbe.

Bekämpfung

Wichtig ist die rechtzeitige Entdeckung von Befällen. Zum Aufspüren eines Befalls Detektoren (Kinder- oder Frauenfüße) mit entsprechenden Lockstoffen (der käsige Geruch nackter Fußhaut) bestens geeignet.
Deutsche Scherben bekämpft man, je nach Größe der Tiere, entweder mittels Klebefallen, dem Ausbringen von Fraßködern (Staubsauger) oder durch Besen. Hierbei ist die Bekehrung durch Besen zu bevorzugen, da sie die wenigsten Risiken für die Umwelt birgt.
Da Scherbenbekämpfung durch Einzelmaßnahmen keinen durchschlagenden Erfolg bringt, können nur ganzheitlich durchgeführte und überprüfte Bekämpfungen nach einem festen System zu einem dauerhaft wirkungsvollen Ergebnis führen.
Umso wichtiger ist es, durch Sorgfalt bei der Handhabung zerbrechlicher Gefäße frühzeitig einem Scherbenbefall präventiv entgegenzuwirken.


Nächste Woche in aNFANGENDes Expeditionen ins Tierreich:

Folge 2:

Poetacummiscirculum lingua acutensa germanica
Der Scharfzüngige deutsche Dichtring
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2

Sunday, January 7th 2007, 1:42pm

Dazu fällt mir nur eins ein:

Wann kommt der nächste Teil? :D

Wunderbar geschrieben mit einem Blick fürs Detail.
Kann ich leider nichts dran kritisieren. =)
Wir müssen nur wollen.

xyz

Sage

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3

Sunday, January 7th 2007, 2:56pm

RE: Testa vulgaris germanica

ein beispielhafter artikel, ich hoffe du stellst den bei wikipedia ein.
unterhatsam und innvativ.

ich freue mich auf den nächsten teil
liebe grüsse naïma

Quoted

Obwohl die Deutsche Scherbe in den gemäßigten Breiten die häufigste Spezies der Bruckstückler ist und in Gaststätten, Hotelbetrieben, aber auch in meist zentralbeheizten Wohnungen vorkommt, hat das vermehrte Aufkommen der PET-Flasche sowie das unnachgiebige Einschmelzen durch den Menschen die Bestände in den letzen Jahren weltweit stark zurückgehen lassen.


klar, es sind Schädlige. Trotzdem finde ich man müsste etwas unternehmen, für diese bald vom aussterben bedrohte spezies.
die organisation: lebensrecht für alle setzt dafür ein. helfen auch sie mit einer spende, mit jedem anruf spenden sie 7 euro: die nummmer lautet 802-802-557

die vielfalt der weltenbewohner liegt in ihren händen!
Up and down.
But in the end it's only round and round.
(Pinkfloyd)

Arminius66

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4

Sunday, January 7th 2007, 3:37pm

hat was von der hier:

Die Steinlaus (Petrophaga lorioti)
Arminius66 has attached the following file:
  • Steinlaus.png (9.17 kB - 245 times downloaded - Last download: Jul 22nd 2011, 9:56pm)
Gedanken sind wie Schnee. Frierst du sie nicht ein, dann tauen sie davon.

Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft:
Reichtum ohne Arbeit
Genuß ohne Gewissen
Wissen ohne Charakter
Geschäft ohne Moral
Wissenschaft ohne Menschlichkeit
Religion ohne Opfer
Politik ohne Prinzipien...

(Dalai Lama XIV.
eig. Tanchu Dhondup
geistliches Oberhaupt der tibet. Buddhisten, 1989 Friedensnobelpreis, geb. 1935)


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5

Monday, January 8th 2007, 1:20pm

herrlich,
vor allem der schwarze Humor beim passiven Läufer und bei den "Detektoren"!
die Lacher sind garantiert! selber hab ich es mit großem Spaß und zahlreichen Zwerchfellkontraktionen gelesen.

nur diese Passage liest sich für mich ab "So ist zu beobachten" nicht so flüssig wie der restliche Text und ich muss gestehen, dass ich nicht gewusst habe was ein Scherbengericht ist:

Quoted

Sozialverhalten

Sämtliche Gattungen der Scherbentiere sind für ein ausgeprägtes Sozialverhalten bekannt. So ist zu beobachten, dass sich der Scherbenhaufen solcher Exemplare, von denen er fürchtet, sie könnten ihr großes Schneidepotential nutzen, um den Haufen zu schädigen oder dessen verfassungsmäßige Ordnung zu untergraben, mit Hilfe des sogenannten Scherbengerichts auf elegante Weise entledigt.


es ist auch etwas zuviel politisches Fachvokabular enthalten. ich würde dir aber empfehlen den Abschnitt "Sozialverhalten" mit einem neuzeitlichen Polterabend auszuschmücken statt mit dem altertümlichen und wohl nicht allgemein verständlichen Scherbengericht.

Gruß
Alcedo

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6

Monday, January 8th 2007, 2:34pm

Satz zu lang

Danke ihr alle,

@Alcedo: Freut mich, dass Dein Zwechfell leiden musste, denn zu allererst dafür ist dieser Text geschrieben. :D
Danke auch für Deinen Hinweis, ich habe den Satz gekürzt und neu gefasst.
Das "Scherbengericht" gehört eigentlich zum Standard-Schulstoff und ist keine höhere Wissenschaft. Daher dachte ich, diesen Begriff auch in einem ansonsten "leichten" Text ohne weitere Erläuterungen bringen zu können. Ich habe den Text auch vor dem Einstellen einigen Freunden gemailt, und alle kannten sie den Begriff und was sich dahinter verbirgt.
Prinzipiell kann ein Autor nie dafür verantwortlich sein, dass von jedem Leser alles verstanden wird. Den Begriff Scherbengericht kann aber derjenige, der ihn noch nicht kennt, im Zweifel problemlos nachschlagen. Wie oft kommen in der Literatur Bezüge auf die Sagen des Altertums vor, und ich bin nie besonders an ihnen interessiert gewesen und muss an solchen Stellen auch oft passen. Das ist dann halt so...

Gruß
"Dr. rer.nat." aNFANGENDe
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ruelfig

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7

Monday, January 8th 2007, 5:22pm

RE: Testa vulgaris germanica

Hallo aNFANGENDe,
bin restlos begeistert! Ganz groß! Weiter so, freue mich auf mehr.
Grüße,
R
Gegenismen

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8

Tuesday, January 9th 2007, 2:18pm

RE: Testa vulgaris germanica

Quoted

Original von ruelfig
Hallo aNFANGENDe,
bin restlos begeistert! Ganz groß! Weiter so, freue mich auf mehr.

Immer diese unkonstruktive Kritik. Bäh. Wie soll ich denn den verdammten Text verbessern, wenn Du sagst er sei gut?
Du Windausdensegelnnehmer! :evil:

Schäm Dich. Danke! :D

AE
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9

Tuesday, January 9th 2007, 2:31pm

RE: Testa vulgaris germanica

nun, ich habe zwar nicht den Segen der Bundesdeutschen Schulausbildung genossen und habe sicher auch Defizite in der Allgemeinbildung, aber ich bleibe dabei:

Hinweise oder Vergleiche mit Verfassungen oder Delinquenten haben im Thierreich, bei politisch korrekten Expeditionen, eigentlich nichts verloren. Polterabende und die Scherben-bringen-Glück-Mentalität sind hingegen auch im Thierreich weit verbreitet.

politically inkorrekter Elefant im Porzellanladen
Alcedo

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10

Tuesday, January 9th 2007, 2:43pm

RE: Testa vulgaris germanica

Alcedo,

Du bringst mich auf Ideen. Der Polterabend könte unter einem Abschnitt "Scherbenzucht" abgehandlt werde, und der Elefant im Porzellanladen unter "Symbiosen mit anderen Tierarten"...

Danke,

AE
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ruelfig

Master

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11

Tuesday, January 9th 2007, 3:09pm

RE: Testa vulgaris germanica

@ aNFANGENDe: Du hast es so gewollt. Dein Text als solcher ist, dabei bleibe ich, große Klasse. Aber: er glänzt durch Auslassung im Bereich Bekämpfung. Was du empfiehlst, ist die typische westliche Vorgehensweis, maschinell vernichtend. Warum berichtest du nicht von alternativen, sanfteren Vorgehensweisen, z.B. dem Scherbenflüstern? - hierbei werden Scherben derart belabert, daß sie von allein verschwinden. Oder dem uralten Scherb-Shui? - Scherben ordenen sich zu Mustern und tragen dadurch zu harmonischerem Raumgefühl bei. Oder was ist mit den osteuropäischen Scherbenlesern, die gerne auch bei uns für geringes Entgelt ihre Arbeit tun würden? Das würde sogar Arbeitsplätze schaffen (im Niedriglohnsektor zwar, aber immerhin).
Also, erweitere bitte deinen Horizont.
Danke,
R :P
Gegenismen

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12

Tuesday, January 9th 2007, 3:14pm

RE: Testa vulgaris germanica

Ich finde, die Bekämpfung von Scherben mittels UHU, in meinem Text "Klebefalle" genannt, ist dem vorzuziehen. :D
Sammelsurium: Werkesammlung


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13

Tuesday, January 9th 2007, 11:25pm

RE: Testa vulgaris germanica

Obwohl die Technik des Scherbenflüsterns auch sehr interessant wäre. Oder was die Scherben eigentlich dazu bewegt, sich dem Scherb-Shui gemäß in Mustern anzuordenen. Vielleicht ist hier ja eine höhere Scherbenmacht am Werk, die in Wirklichkeit unsere Welt regiert? ;)
Wir müssen nur wollen.

Ralph

Intermediate

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14

Wednesday, January 10th 2007, 1:37am

Quoted


Ernährung
Die Deutsche Scherbe ist ein Allesschneider und kann sich von allem Möglichen ernähren. Organische Substanzen menschlicher Art gehören jedoch zu ihren bevorzugten Schnittflächen.
Das Fraßverhalten ist dabei abhängig von der Ledrigkeit der Haut des Opfers und dem Winkel zur Schnittkante, dem universalen Mundwerkzeug der Gemeinen Scherbe.


Ein wahrlich köstliches Unterfangen prosaischer Künste ;-)
Das ist kein Text, das ist ein GENUSS, zu lesen mit stets lächelnder Wange und feuchtem Augenpaar.

Woher schöpft er diesen Reichtum, möcht' ich wissen?

***

Aber mal im Ernst, aNFANGENDe, ein wirklich guter Text, humorvoll und sprachsensibel zugleich stückweit im Geiste unseres legendären Heinz Sielmann.


Grüße,
Ralph

resumee

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15

Wednesday, January 10th 2007, 11:22am

gekochte Scherben

Lieber aNFANGENDe,

auch ich schließe mich natürlich der durchgängig positiven Kritik Dein Stück betreffend an. Große Klasse, chapeau!

Nun ist es aber auch so, dass jedes "Wesen" dieser Welt auch eine sinnvolle Bestimmung in sich trägt. Was also ist die gesellschaftlich positive Rolle der Scherbe?

Mir persönlich fällt hierzu ein, dass man sie zum Scherbenlaufen braucht. Kocht man sie gar lang genug, entschärfen sie ihre Wirkung und werden stumpf. Der gewaltfreie Weg der Scherbenbekämpung und ein sehr gutes soziale Integrationskonzept, findest Du nicht?

Edit:

Axo, ich vergaß natürlich, die allerliebsten Grüße an den Meister mitzuschicken!

resumee
Dies ist wohl der Fels, an dem die Besten scheitern, indem sie aufhören zu lieben, wenn sie beginnen zu erkennen.
Wohl jedem, der Erkenntnis errungen und Liebe bewahrt! (Dante)

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16

Wednesday, January 10th 2007, 1:08pm

RE: gekochte Scherben

Liebe resumee

und ihr alle, die ihr hier lachend und klatschend geantwortet habt auf meinen Text: Die einfachsten Dinge machen manchmal die größte Freude. Das Schreiben mir, der Text euch, ihr mir.

So sitze ich auf dem Scherbenhaufen meines Lebens, schneide mich hier und da ein wenig, und denke: Mit Scherben hast du Erfahrung, für Scherben hast Du einen Blick!

und freue mich blutig.

AE
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17

Wednesday, January 10th 2007, 1:26pm

RE: gekochte Scherben

Quoted

Original von aNFANGENDe
Die einfachsten Dinge machen manchmal die größte Freude. Das Schreiben mir, der Text euch, ihr mir.

So sitze ich auf dem Scherbenhaufen meines Lebens, schneide mich hier und da ein wenig, und denke: Mit Scherben hast du Erfahrung, für Scherben hast Du einen Blick!

und freue mich blutig.


das hat hier, in dieser Spalte, eigentlich nichts verloren, du Lyriker Ohneanfangundende. noch einige Zeilenumbrüche einfügen und ab damit in die Rubrik philosophische Lyrik!

Klasse!
Alcedo

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