Nabend anfangende,
einen wirklich interessanten Text hast du hier reingestellt.
Den Zugang finde ich persönlich zwiespältig, bzw. lässt er großen Interpretationsraum offen, aber irgendwie ist er auch wieder so einfach und so klar in seinem Anliegen.
Ich habe das Bild vor Augen wie das 'lyr. Ich' am Montagmorgen nach durchzechter Nacht, oder dergleichen, aus den Federn kommt, und einfach keinen Bock hat sich dem Tag hinzugeben.
Eigentlich würde ich hier einen Schritt weiter gehen und sagen, dass der Junkie nach seinem Turn - schon fast auf turkey - aus dem Bett steigt, und nicht merkt wie er auf Spritzen steht, welche unter ihm brechen. Kreidebleich und kaum anwesend betreibt er seine Realitätsflucht, die Füße schon blutig gelaufen, und ist in Gedanken noch im letzten Turn...eben in Richtung, schon genannter Realitätsflucht.

...
Ein ziemlich negatives BIld, das man der Thematik halber mittels letztem Vers
statt fügen
natürlich auch ins positive drehen kann.
Interpretationssache.
Naja, das wollte hier mal eben gesagt werden.
Ein wirklich guter Text, der in seinem Anliegen und dessen Interpretation
zum Nachdenken animiert!
Besten Gruß und schöne Feiertage!