im herbst einer gesellschaft
im herbst
schwerer raum.
gelbe gesichter
verblassen
an vergilbter tapete
der erinnerung.
wie gespenster ziehen sie durch
den morast
der zweifel.
ach
einsam ist dieser sonntag.
schwarze tinte
überzieht graues papier
bis zur unleserlichkeit.
ach
sinnlos ist diese stunde.
schwaches licht
im herbst einer gesellschaft.
ein kleines
dünnes
tuch
für den ganzen winter.
ach.
RE: im herbst einer gesellschaft
Mit diesm Tuch, wird die Gesellschaft erfrieren.
Manche Passagen lassen sich zwar schwer lesen. Vielleicht ist das auch gut so.
LG
Hausmann
RE: im herbst einer gesellschaft
Ja, schwer zu lesen (formal oder inhaltlich?) ist es sicherlich und deprimierend auch.
Danke jedenfalls für den Kommentar!
Gruß
cora
RE: im herbst einer gesellschaft
Die Form,
inhaltlich ausgezeichnet.
Gruß
Hausmann
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