Hallo und fernab vom Fußballgetümmel
einen schönen Abend….
Del velhindelte Samulai
Es wal einmal ein Samulai,
bekannt auch mehl als Yamamoto.
Ein gloßel Kliegel – und noch flei,
und diente einst bei Hakimoto.
Mit stolz gestemmtel Blust,
ein Mann des Klieges und del Lust,
im Kampf stets volne mit dem Schwelt,
bei Flauen ebenfalls begehlt.
El schlich des Nachts mit leisen Sohlen,
auf flisch gewachsten Diehlenbohlen.
Linkel Hand hielt el ne Lose,
die lechte löste seine Hose.
Total ellegt und vollel Giel,
elleichte el die Zimmeltül.
In jenem Laum, so dachte el,
elwaltet ihn ein Fleudenmeel.
Ganz kühn wie einst ein Nipponkliegel,
zul Holden el, legt sich helniedel.
Und fühlt die lechte Tellelplanke,
in einem Zug an ihle Flanke.
Die linke nun auch sehl geschwind,
lecht schnell an Laum und Platz gewinnt.
Und schiebt stlategisch elegant,
übel den Kopf, Ihl Nachtgewand.
Und dlaußen olgelte ein Olkan.
Del Yamamoto lecht angetan –
oh liebes Kind, Du holde Magd,
gib mil nen Kuss weil ich es mag.
Doch Kelzen welfen lange Schatten,
bevol el kann Sie schnell Begatten,
lasch einen Blick dulch Augenspalten,
und was el sieht, sind Altelsfalten.
Der Schleck fählt ihn in alle Gliedel,
und steif plumpst el von Ihl helniedel.
Ganz bleich und ohne Falbe im Gesicht,
den Ausgang sucht del Bösewicht.
Nun wach durch Omas lautem Schlei,
die Wachen eilten schnelle helbei.
Und suchten lichtig liedellich,
im Zimmel nach dem Widellich.
Doch Omi lächelte, ganz elegant.
„Ich sah Ihn nicht, als el verschwand.
Lasst es Laufen dieses alme Tiel,
el illte sich, nul in del Tül.“
Und Kelzenglanz in Ihlen Augen,
die Bäckchen lot wie süße Tlauben.
Velklältel Blick mit 80 zig Jahl,
und denkt zulück wie´s damals wal.
Am Ende walen alle floh,
nul Yamamoto auf dem Klo,
del fluchte deftig, abel leise,
wal wohl nix – ach so´ne Schei….
Der verhinderte Samurai
Es war einmal ein Samurai,
bekannt auch mehr als Yamamoto.
Ein großer Krieger – und noch frei,
und diente einst bei Hakimoto.
Mit stolz gestemmter Brust,
ein Mann des Krieges und der Lust,
im Kampf stets vorne mit dem Schwert,
bei Frauen ebenfalls begehrt.
Er schlich des Nachts mit leisen Sohlen,
auf frisch gewachsten Diehlenbohlen.
Linker Hand hielt er ne Rose,
die rechte löste seine Hose.
Total erregt und voller Gier,
erreichte er die Zimmertür.
In jenem Raum, so dachte er,
erwartet ihn ein Freudenmeer.
Ganz kühn wie einst ein Nipponkrieger,
zur Holden er, legt sich hernieder.
Und führt die rechte Tellerpranke,
in einem Zug an ihre Flanke.
Die linke nun auch sehr geschwind,
recht schnell an Raum und Platz gewinnt.
Und schiebt strategisch elegant,
über den Kopf, Ihr Nachtgewand.
Und draußen orgelte ein Orkan.
Der Yamamoto recht angetan –
oh liebes Kind, Du holde Magd,
gib mir nen Kuss weil ich es mag.
Doch Kerzen werfen lange Schatten,
bevor er kann Sie schnell Begatten,
rasch einen Blick durch Augenspalten,
und was er sieht, sind Altersfalten.
Der Schreck fährt ihn in alle Glieder,
und steif plumpst er von Ihr hernieder.
Ganz bleich und ohne Farbe im Gesicht,
den Ausgang sucht der Bösewicht.
Nun wach durch Omas lautem Schrei,
die Wachen eilten schnelle herbei.
Und suchten richtig liederlich,
im Zimmer nach dem Widerlich.
Doch Omi lächelte, ganz elegant.
„Ich sah Ihn nicht, als er verschwand.
Lasst es Laufen dieses arme Tier,
er irrte sich, nur in der Tür.“
Und Kerzenglanz in Ihren Augen,
die Bäckchen rot wie süße Trauben.
Verklärter Blick mit 80 zig Jahr,
und denkt zurück wie´s damals war.
Am Ende waren alle froh,
nur Yamamoto auf dem Klo,
der fluchte deftig, aber leise,
war wohl nix – ach so´ne Schei….
-lg.lolf-