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Sad Poet

Master

Date of registration: Oct 12th 2005

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Location: Essen

1

Sunday, April 30th 2006, 2:53pm

Der Hirte

Ich wache
über euch,
beschütze euch,
bewahre euch,
behalte euch.

Gehorcht
dem was ich sage,
was ich will,
was ich mache,
zu eurem Schutz.

Frieden,
Ruhe,
Sorglosigkeit,
Leben,
Sicherheit.

Halte euch im Zaum,
gehorcht meinem Wort,
eingezäunt ohne mich,
-verloren-
bin eure Freiheit,
mein Wille.
Don´t dare your fate!!!

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Pixi

Trainee

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Occupation: Schüler

2

Saturday, May 6th 2006, 1:35am

RE: Der Hirte

Sehr schön, auch wenn ich selber inhaltlich nicht ganz zuschtimmen würde ;)
Nur an der letzten Schtrophe solltesch du vll noch etwas feilen. Der Einschub "-verloren-" schtört die Syntax. Und die Verse am Schluss "bin eure Freiheit, mein Wille" passen, meiner Ansicht nach, auch nicht wirklich. Könnte an der schtarken Antithese zwischen "eure Freiheit" und "mein Wille" liegen. Aber ich finde auch, dass das "mein Wille" den Leser am Ende aus dem Zusammenhang reißt.
Wie gesagt, der Rescht isch gut :)

Gute Nacht noch!

Pixi

Quoted

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

-Albert Einstein

This post has been edited 1 times, last edit by "Pixi" (May 6th 2006, 1:44am)


Sad Poet

Master

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Location: Essen

3

Saturday, May 6th 2006, 2:50pm

RE: Der Hirte

Hallo Pixi,

vielen Dank für deinen Kommentar.

Die Grundidee für die letzte Strophe liegt in der Absicht den Leser die Abhängigkeit deutlich zu machen, die der Hirte für seine "Schafe" bedeutet. Der Einschub "verloren" soll deutlich machen, dass die Schafe ohne den Hirten wirklich verloren sind, keine Weisung haben und alleine sind.

Die anderen Bemerkungen sollen den gegensatz darstellen zwischen geborgenheit und Abhängigkeit. Zwar können die schafe dank dem Hirten sicher und frei leben, stehen aber dennoch unter seinem Kommando, sollten sie ihm nicht gehorchen und von ihm verlassen werden sind sie "verloren".

Danke für´s Lesen.

Gruß, Sad Poet
Don´t dare your fate!!!

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