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Knud Knudsen

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1

Sunday, April 23rd 2006, 3:11pm

Zwischen Nacht und Tag

Zwischen Nacht und Tag

Eisbergen gleich, schiebt Nebel über Wogen,
und Neptuns Töchter tanzen spielend wild,
vom Ablandwind werd ich hinausgezogen,
am Pier der Liebsten blasses, fernes Bild.

Die Nacht schon alt, sie liegt in letzten Wehen,
und hat den Morgen nicht zur Welt gebracht,
ganz weit, ist jetzt das letzte Flehen,
ich steh am Ruder, und hinter mir die Nacht.

Am Horizont, in endlos grauen Weiten,
da blitzt der Morgen jungfräulich heran,
die weißen Segel ihm entgegengleiten,
und tauchen ein, im fernen Ozean.
..von fernen Welten komme ich, in meinem kleinen Dichterschiff

This post has been edited 2 times, last edit by "Knud Knudsen" (May 14th 2006, 3:29pm)


Wolke

Master

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Location: Am Ende des Regenbogens, in einer Schüssel voll Gold

2

Monday, April 24th 2006, 6:58pm

hey knudi (cooler spitzname ne?? :D )

mir gefällt dein gedicht echt super...

nur mir gefällt eins nicht so gut:

Quoted

ganz weit, ist jetzt das letzte Flehen,
ich steh am Ruder, und schaue nur nach vorn.


des klingt so als interessiere dich des nich des die so schreit. ich fäds irgendwie besser wenn du geschrieben hättest: ich werfe (unsicher) einen Blick nach hinten, doch dann wieder nach vorn irgendwie so. auch wenn des jetzt nicht in deine zeilenlänge passt.

sonst gefällt mir des auch von den reimen her. gut gelungen find ich.

lg vom Wölkchen
Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
aus den Resten bauen wir ein Haus.

Knud Knudsen

Professional

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3

Monday, April 24th 2006, 8:07pm

=)hi Wölkchen,
ich bin im Aufbruch zu gerade diesem Törn. (25.04.-15.05.06 Atlantik)
Danke für Deine lieben Zeilen und :Pich habe nicht zurückgeschaut. :D =)
Liebe Grüsse
Knud
..von fernen Welten komme ich, in meinem kleinen Dichterschiff

sanscryt

einfach nur franz

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4

Wednesday, April 26th 2006, 11:56am

Tagchen Herr Knudsen,

wie ich ihre Zeilen gelesen habe - die erste Strophe voran - war ich nicht schlecht von den Socken: Ein verdammt schönes Bild von Meer, Sehnsucht und dergleichen.
In Strophe 2 war ich dann erstmalig enttäuscht von den Kürzungen in Vers 2 & 4. Natürlich sind sie rein der Metrik zu Gute, aber diesen Preis hätte ich hier bezahlt, und die Wörter voll ausgeschrieben.
Strophe 3 finde ich dann der Bilder bezüglich nicht besonders:

in endlos grauen Weiten
blitzt der Morgen jungfräulich heran


Schade das sie hier auf solcherlei zurückgreifen mussten, denn irgendwann schmeckt auch die beste Tafel Schoki nicht mehr.
;)

Zeichensetzung find ich hier und da auch etwas verworren.


Alles in allem echt nicht schlecht dein Gedicht :P


Besten Gruß, sanscryt
>> jetzt kann man schreiben was man will

Oskar Pastior (* 20.10.1927; † 4.10.2006)

Knud Knudsen

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5

Sunday, May 14th 2006, 1:45pm

danke sanscryt für Dein posting. (bin gestern Nacht erst von besagtem Törn zurückgekommen) Zu den Formulierungen, ich binn halt ein Romantiker :P und der Text war etwas in Eile gestrickt =)da gehe ich dann wohl nach mal ran. Ausserdem habe ich einige neue Texte mitgebracht. Das braucht etwas Zeit :P
Gruss
Knud
..von fernen Welten komme ich, in meinem kleinen Dichterschiff

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