Sehr mystische BEschreibung mit durchweg orginellen unverbrauchten Metaphern... taufrischen Metaphern die dennoch gut verständlich sind und ein gewisses Geheimnis bergen: so mag ich das.
Die Beschreibung scheint mir von einem unbendingen Willen des Lebens selbst zu leben beseelt zu sein. Ein Wille der nicht fragt warum un dwofür, sondern Leben um der Schönheit des Selben willen. Dies VErdichted sich zunehmends bis hin zu den roten Malven als eine Art Höhepunkt für mich. Bis zu den Letzten 2 Strophen:
Das Haus sucht noch Raum im belebten Gefüge
- mir bleibt nur: Stein werden, schweigen.
ICh bin nicht sicher aber interpretiere es mal so:
Die Schönheit und Selbständigkeit des Lebens der Natur braucht keine Menschen und ihre entfremdeten Werke hier symbolisiert durch das Haus. Das passt nicht und findet sich nicht in diese Szenerie die schon seit jeher, seit es das Leben gibt vom Selben Willen geformt wurde. Der Dichter selbst versucht sich von seiner menschlichen und offensichtlich zum Scheitern verurteilen Hybris zu distanzieren und sucht den Einklang zur Natur. Er wird ganz Stein. Kühl, bedächtig, Weise ohne zu wissen, ewig, reines Sein. Als ein paar Asotiationen.
Gerne gelesen.
Gruß,