Untatots Traumtod
Vergessen ist Macht.
Vorpreschen ins Unendliche.
Ich gehe, ich wander` auf den Spuren meiner Vorväter
und ahne nicht,
was mich zerbricht.
Ich habe, was ich bin.
Denn wo kein Sinn,
wo ist es hin?
Keine Ahnung ich muß sagen,
daß ich nicht weiß,
was du willst.
Vor meinem Grabe wird ein
Baum erblühen.
Die Blüten werden duften.
Komm riech, nimm einen Zug
von diesem Zeug.
Ich bin am Boden
der Tatsachen angelangt.
Ich lasse verlauten,
daß unsere Geister
niemals ruhen werden.
Unkraft Tatenlohn Totsein.
Das Orakel gibt dich weiter
an die Alten.
Sie sind weise, folge ihren Wegen.
Doch lasse dich nie führen.
Denn sie sind verschlagen
im Gemüt.
Entfesselt die Mächte des Guten
und treibt die Schafe zusammen
ihr Hirten, unfertiges Pack.
Gewährt mir den Stolz
euch zu zeigen
ich bin da
und habe einen Traum.
Man nennt ihn Leben.
Nun ist die Zeit gekommen;
untergegangen?
Abhanden gekommen
ist die Zeit.
Spielt Streich für Streich
im Schattenreich.
Sie knechtet uns
zu singen.
Zu tanzen.
Bis in den Tod.
This post has been edited 3 times, last edit by "Ty Dario" (Feb 1st 2006, 7:11pm)